Einbeck setzt auf Mitbestimmung
Marcella Buchhagen und Charlotte Lange führen Stadtjugendforum der Einbecker Jugendfeuerwehren
Einbeck. Vor kurzem kam das Stadtjugendforum aller Einbecker Jugendfeuerwehren zusammen, um die Weichen für die Zukunft des Feuerwehrnachwuchses im gesamten Stadtgebiet zu stellen. Im Mittelpunkt des Treffens standen nicht nur wichtige Sachthemen, sondern auch die Wahl der neuen Stadtjugendsprecherinnen.
Mit Marcella Buchhagen (Jugendfeuerwehr Naensen) und Charlotte Lange (Jugendfeuerwehr Rotenkirchen) wählten die Delegierten zwei engagierte Nachwuchskräfte an ihre Spitze. Die beiden übernehmen ab sofort die Aufgabe, die Interessen der Jugendlichen gegenüber der Stadtfeuerwehrführung zu vertreten und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Ortsgruppen zu stärken.
Sie folgen auf Kiara Fabian und Amelie Hüter, die ihre Ämter zur Verfügung stellen müssen, da beide die Altersgrenze der Jugendfeuerwehr erreicht haben und in den aktiven Dienst der Einsatzabteilungen übergeben werden.
Organisiert und moderiert wurde die Auftaktveranstaltung vom Team der Stadtjugendfeuerwehrleitung. Marie Wielert-Dickhuth, Christian Zeug und Florian Meyer führten durch den Tag und betonten, wie wichtig es sei, dass die Jugendlichen ihre eigenen Ideen aktiv in die Verbandsarbeit einbringen. „Das Forum ist das Sprachrohr unserer Jugend. Hier wird Demokratie in der Feuerwehr gelebt“, so das Leitungstrio.
Inhaltlich ging es direkt zur Sache: Neben der Struktur der bisherigen und künftigen Gremienarbeit standen vor allem die Mitwirkung bei Planungen zu gemeinsamen Zeltlagern und die Organisation jugendfeuerwehrübergreifender Aktionen auf der Agenda. Hierbei ging es nicht nur um gesundes Essen, leckere Snacks sondern auch um Ausflugsziele, das Spiel- & Sportangebot, das Abendprogramm, die Kantine und natürlich der Zeltsprecherrunden.
Ziel des Stadtjugendforums ist es, den Zusammenhalt über die Grenzen der eigenen Ortschaften hinaus zu fördern und durch gemeinsame Übungen und Freizeitaktivitäten ein starkes Netzwerk unter den jungen Brandschützern zu knüpfen.
Nach einer kurzen Mittagspause mit Leckereien aus JOKA’s Pizzeria streiften die Jugendlichen in drei Kleingruppen durch die Stadt und versuchten das Rätsel zum „toxischen Reinheitsgebot“ zu lösen.
